„Wir müssen zeigen, was ist“

Dritter Teil der großen Interviewserie. Diesmal mit der TV-Journalistin Isabell Schayani über die Rolle der Medien beim Thema Integration

Isabel Schayani wurde für ihre Berichterstattung in ARD und WDR mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Foto: Regina Schmeken
Isabel Schayani wurde für ihre Berichterstattung in ARD und WDR mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Foto: Regina Schmeken

Sie moderiert den Weltspiegel in der ARD und kommentiert in den „Tagesthemen“. Seit Januar 2016 ist Schayaní verantwortlich für das Online-Portal „WDRforyou“, das sich vornehmlich an Geflüchtete richtet – in vier Sprachen.

Isabel Schayani ragt heraus unter den Journalisten. Durch Haltung, durch Ehrlichkeit. Wer sie mal auf der Mattscheibe erlebt hat, vergisst ihren Auftritt nicht so schnell: „Sie geht offen auf Menschen zu, sie stellt sich der Diskussion mit Andersdenkenden. Aber Sie scheut sich auch nicht, die Dinge beim Namen zu nennen ... In Ihren Kommentaren für die „Tagesthemen“ lässt sie die Zuschauer teilhaben an eigenen Unsicherheiten und Zweifeln: `Und da kommt auch schon die fiese Frage um die Ecke. Soll man Flüchtende aufnehmen oder abschrecken? Ich bin hin- und hergerissen.´

Soweit ein Auszug aus der Begründung der Jury des renommierten Grimme-Preises, mit dem Isabel Schayani in diesem Jahr für ihre besondere journalistische Leistung ausgezeichnet wurde.

Im Interview mit dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ spricht Isabel Schayani unter anderem über die Bedeutung, die mediale Flüchtlingsangebote für die Demokratie haben können, über die deutschen Vereine als Integrationsmaschinen und Kontakte zu einem Pegida-Demonstranten.

Das Gespräch erscheint in einer Kooperation mit dem Deutschen Kulturrat erstmalig in der Zeitung „Politik und Kultur“. Es ist auf Seite 24 zu finden. Eingebettet ist die Begegnung mit Isabel Schayani in einen sehr interessanten Schwerpunkt zum Thema „Integration und Medien“. 

Hier geht es zum Interview >>>

Deutschland verändert sich, Deutschland wird vielfältiger. Was bedeutet das für die Gesellschaft, wie erlebt es der Einzelne, mit und ohne Migrationshintergrund? Und welche Rolle spielt der Sport dabei? Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nimmt das 30-jährige Bestehen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ zum Anlass, um Interviews mit Personen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen zu führen – über Fragen zu Migration, Integration und Identität. Mal persönlich, mal wissenschaftlich, mal eher entlang abstrakter Fragen. Dieses Interview ist der dritte Teil der Serie, die ersten beiden markierten der Punkrocksänger Sammy Amara und der Schriftsteller Ilija Trojanow. 

(Quelle: DOSB)


  • Isabel Schayani wurde für ihre Berichterstattung in ARD und WDR mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Foto: Regina Schmeken
    Isabel Schayani wurde für ihre Berichterstattung in ARD und WDR mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Foto: Regina Schmeken

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