30 Jahre „Integration durch Sport“ gehen an Bord

Eine Bootsfahrt zum Geburtstag gab es am vergangenen Freitagabend für rund 60 in der Integration engagierte Menschen aus Bremer und Bremerhavener Sportvereinen sowie wegbegleitende Organisationen. Auf der Bremer Weser reisend wurde das gemeinsam Erreichte aus 30 Jahren „Integration durch Sport“ mit Vertretern der Stützpunktvereine, Übungsleiter*innen, Sportlots*innen und vielen weiteren gefeiert.

Das Rahmenprogramm kam an
Das Rahmenprogramm kam an

Nach dem Ablegemanöver richteten der Präsident des LSB Andreas Vroom und BAMF-Regionalkoordinator Heiner Peimann wertschätzende Grußworte an die Versammelten und erzählten aus ihren ganz persönlichen Erlebnissen im integrativen Bereich. Mit persönlichen Anknüpfpunkten setzte auch das Kennenlernprogramm des Moderators Claudius Joecke vom Kulturladen Huchting fort, während das Schiff nach einer Wende am Stadion Kurs Richtung Bremen-Nord nahm. 

„Wen haben wir denn alles an Bord?“ klang es über das Sonnendeck. „Jeder, der schon einmal bei einem Sportmobileinsatz war, trete bitte einen Schritt vor,“, woraufhin über die Hälfte der Anwesenden von der Reling Richtung Schiffmitte schritten, „wer hat denn ein Seepferdchen? Ein Sportabzeichen? Wer sitzt im Ausschuss „Soziale Arbeit im Sport“ des LSB?“ Am Ende ordneten sich die Anwesenden nach dem Startjahr ihres Engagements im Programm von Bug nach Heck und stellten sich einer programmgeschichtlichen Fragerunde.

Nach einer wärmenden Wohlfühlpause mit Aussicht auf Schlachte und Buffet starteten wenig später lebhafte Gespräche zu verschiedenen Fragen an den acht Tischen.

Jeder Tisch war mit einer Papiertischdecke überzogen, die jeweils eine andere Frage zierte und darauf wartete mit Antworten beschrieben zu werden. 

„Was wünscht du „Integration durch Sport“ zum Geburtstag?“  Nebst kurzen prägnanten Antworten wie, „guten Rückhalt, weniger Bürokratie und viele Engagierte an Bord.“, nutzten einige die Chance auch, um danke zu sagen. Dies richtete sich vor allem an die Mutter des Programms in Bremen, Kirsten Wolf, die das Programm bereits seit den Kinderschuhen mit vollem Einsatz betreut und einige der Gäste schon seit Jahrzehnten aus dem Programm heraus kennt.

Es war jedoch vor allem ein Dankeschön-Abend an die Ehrenamtlichen – dies hob auch der Sportlotse Werner Müller hervor, der nach heiteren Gesprächen an den bunt gewürfelten Tischen, den Tenor aufnahm und spontan eine Laudatio hielt: „Ohne euch, die ihr hier sitzt, wäre der Sport wahrlich nicht so bunt. Sport ist der beste Weg um Begegnung, Verständigung und friedliches Miteinander zu schaffen – durch euch wird das möglich.“ Nach dem Buffet und einem lebhaften Austausch, der in dieser Zusammensetzung der Gäste sicher einmalig war, legte das Boot nach drei Stunden Fahrt wieder am Martinianleger an. Als Erinnerungsgeschenk warteten als noch eigens handbemalte Bremer Steine auf jeden Gast – wobei der Abend auch so sicher vielen in Erinnerung bleiben wird.


  • Das Rahmenprogramm kam an
  • Die Runde unter Deck
  • Bekannte und Unbekannte reichten sich die Hand
  • Das Ablegemanöver
  • Begrüßungsrede von Andreas Vroom, Präsident des LSB Bremen
  • Volles Deck
  • feierliches Kennenlernen
  • schon lange dabei: Wolfgang Genuttis und Mohammed Yousefali

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