„Eins- Zwei- Drei- Sport ist super!“ - ein Praxissemester bei „Integration durch Sport“ in Würzburg

Viel Durcheinander, anscheinendes Chaos, Lärm, durcheinanderlaufende Kinder und zum Abschluss der Schlachtruf „Sport ist super!“: Sechs Monate lang war der Schlachtruf Bestandteil meiner montäglichen Arbeit in einem Sportangebot im Offenen Ganztag einer Würzburger Grundschule. Außerdem fasst er genau diese sechs Monate meines Praktikums von 2016 bis 2017 bei „Integration durch Sport“ (IDS) im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) am besten zusammen.

Bettina Ringlstetter beim "Fit für die Vielfalt"-Seminar. Foto: Katharina Tenberge Photography
Bettina Ringlstetter beim "Fit für die Vielfalt"-Seminar. Foto: Katharina Tenberge Photography

Doch von vorne:

Mein Name ist Bettina Ringlstetter, ich bin 21 Jahre alt und studiere an der FH in Würzburg Soziale Arbeit. Momentan absolviere ich mein fünftes Semester, das Praxissemester, bei IDS. Im Rahmen des Praktikums bin ich von September bis März vor die Herausforderung gestellt worden, Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen als Übungsleiterin bei Sportstunden anzuleiten. Was sich anfangs noch als recht schwierig herausstellte, entpuppte sich nach und nach als eine wirklich tolle Aufgabe.

In meinen Sportgruppen konnte ich Grund- und Mittelschülerinnen und -schülern, Jungs und Mädchen, Kindern mit und ohne Einschränkungen, mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund, mit oder ohne Deutschkenntnisse und muslimischen Frauen – den Spaß am Sport und der Bewegung näherbringen. Als ich das Praktikum begann, wusste ich nicht 100 prozentig, was mich erwarten würde, aber bereits nach kurzer Zeit war ich als vollwertiges Mitglied ins IDS-Team integriert und konnte neben der Anleitung der Sportkurse auch einen Einblick in die täglich anfallenden Arbeiten im Büro gewinnen.

Außerdem nahm ich an zwei „Fit für die Vielfalt“-Seminaren teil, die mir viele wertvolle Tipps und Spielideen für meine Trainings lieferten. Zudem hatte ich dort die Gelegenheit, mich mit anderen Übungsleitenden und Ehrenamtlichen im Sport auszutauschen, da sie ja meist der gleichen Arbeit wie ich nachgingen.

An ein weiteres Highlight erinnere ich mich auch gerne zurück, nämlich die Jahrestagung im November in München. Dort konnte ich bei den Vorbereitungen, dem Aufbau und der Durchführung behilflich sein. Durch diese Veranstaltung erhielt ich einen Einblick in viele tolle Projekte, lernte eine Menge neue Leute kennen und durfte erfahren, wie viel Arbeit wirklich hinter so einer Veranstaltung steckt.

 Alles in allem war es eine wirklich lehrreiche, spannende und lustige Zeit. Ich kann ein Praxissemester – oder generell auch die Arbeit als ehrenamtlicher Helfer – beim Programm „Integration durch Sport“ nur wärmstens empfehlen. Ein großes Dankeschön gilt meinen Würzburger Kollegen für die tolle Unterstützung und dem gesamten Team von in Bayern. Ich werde mich immer gerne an die Zeit bei IdS zurückerinnern – und dem Programm auch in Zukunft erhalten bleiben, indem ich während meines restlichen Studiums ein paar Stunden pro Woche ehrenamtlich in verschiedenen Angeboten tätig sein werde.

Text: Bettina Ringlstetter/IDS

 


  • Bettina Ringlstetter beim "Fit für die Vielfalt"-Seminar. Foto: Katharina Tenberge Photography

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