Erste Deutsche Gorodki-Meisterschaft beim Todtglüsinger SV

In der niedersächsischen Gemeinde Todtglüsingen stand die Sportart Gorodki im Mai gleich bei zwei Großveranstaltungen im Mittelpunkt. Den Auftakt bildete das 7. Gorodki-Landesturnier, das am 13.05.2017 auf der modernen Spielanlage des Todtglüsinger SV durchgeführt wurde.

LSB Niedersachsen
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Von den 37 Teilnehmern konnten sich insgesamt 8 Sportlerinnen und Sportler des TSV Wiepenkathen, TV Dinklage und des Todtglüsinger SV für die erste Deutsche Gorodki-Meisterschaft qualifizieren. Diese fand zwei Wochen später vom 26.-28.05.2017 an gleicher Spielstätte statt und wurde in Kooperation vom Todtglüsinger SV und Gorodki e.V. veranstaltet. 

Bei der offiziellen Turniereröffnung konnte die 1. Vorsitzende des Todtglüsinger SV Renate Preuß gemeinsam mit Joachim Homann, Vizepräsident für Finanzen des LandesSportBundes Niedersachsen, zahlreiche Gäste aus Sport und Politik begrüßen. Beide betonten in ihren Grußworten die integrative Kraft des Sports, der Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenführt. Joachim Homann: „Der LandesSportBund Niedersachsen hat sich das Thema Integration schon seit Jahren auf die Fahne geschrieben und unterstützt jegliches Engagement in diesem Bereich.“ Die erste Deutsche Gorodki-Meisterschaft bildete einen Höhepunkt der langjährigen Förderung der Sportart durch den LSB Niedersachsen im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

Während der drei Turniertage traten insgesamt 46 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland gegeneinander an. Bei strahlendem Sonnenschein und teils sehr heißen Temperaturen wurden am Samstag die Halbfinal- und Finalrunden in den Einzelwettbewerben gespielt. Bei den Damen setzte sich Tetiana Pervushin vom Hoisbütteler SV in einem Herzschlagfinale gegen die Lokalmatadorin Diana Krivoscheev durch. „Es war wirklich sehr schwer, die Konzentration bei der Hitze aufrecht zu erhalten“ meinte die Silbermedaillengewinnerin, die erstmals überhaupt in ein Finale eingezogen war. Sie stellte zudem in der Qualifikation mit 124 Punkten einen neuen Deutschen Rekord auf. Ihr Mann, Konstantin Krivoscheev, aktuell Erster der deutschen Rangliste, musste den Einzelwettbewerb der Herren frühzeitig wegen eines defekten Bits (Schlagstock) beenden. Der erste Platz ging an Raimund Scheifel vom BC Friedrichshafen. Am Sonntag konnten Diana und Konstantin Krivoscheev schließlich gemeinsam den 1. Platz im Wettbewerb der gemischten Paare bejubeln. Beide werden bei der kommenden Gorodki-Weltmeisterschaft vom 01.-06. August 2017 als niedersächsische Vertreter nach Karlsruhe fahren.

Edwin Feser, 1. Vorsitzender des Gorodki e.V. und zugleich Vizepräsident der europäischen Gorodki-Federation, war mit der Organisation und dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Und auch Heiner Hoops, Geschäftsführer des Todtglüsinger SV ist sich sicher, dass dieses Turnier nicht die erste und letzte Deutsche Gorodki-Meisterschaft auf der vereinseigenen Anlage gewesen ist.

Text und Fotos: LSB Niedersachsen


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