Fortbildung zur interkulturellen Öffnung für die Mitarbeiter des LSB Thüringen

Interkulturelle Öffnung ist ein zentrales Anliegen des Landessportbundes Thüringen. Deshalb möchte der LSB mit gutem Beispiel vorangehen und hat auf Initiative von "Integration durch Sport" für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle einen ganztägigen Workshop zur Interkulturellen Öffnung im Landessportbund organisiert. Geleitet wurde dieser von Tina Czada und Nicole Fehrenbacher von der Fachstelle Interkulturelle Öffnung vom AWO Kreisverband Jena-Weimar. Die Fortbildung ist Bestandteil des Projektes "Spiel Mit!", das der LSB Thüringen im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ mit den Partnern AWO Jena-Weimar, der Karlshochschule und der Hochschule Karlsruhe gemeinsam auf den Weg gebracht hat.

15 Mitarbeiter des LSB Thüringen nahmen am Workshop zur Interkulturellen Öffnung teil.
15 Mitarbeiter des LSB Thüringen nahmen am Workshop zur Interkulturellen Öffnung teil.

15 Teilnehmende aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen der LSB-Geschäftsstelle nahmen am Workshop teil. Gemeinsam entwickelten die Mitarbeiter Ideen für Maßnahmen der Interkulturellen Öffnung für den Landessportbund Thüringen. Zuvor reflektierten sie anhand eines Selbstchecks, wie Interkulturelle Öffnung im Verband aussehen kann und welche Potentiale noch erschöpft werden könnten. Schnell waren sich die Teilnehmenden einig, dass der LSB in einigen Bereichen bereits gut aufgestellt ist. Bei Druckerzeugnissen wie Flyern werden mehrere Sprachen und Leichte Sprache verwendet, auf der neuen Internetseite des LSB ist eine Vorlesefunktion für blinde Menschen integriert. Bei Darstellungen wird zudem auf die optische Vielfalt von Menschen verschiedener Herkunft und Personengruppen geachtet. Theoretische Inhalte des Workshops wie das Konzept der Interkulturellen Verbandsentwicklung wurden anschließend in Gruppen am Beispiel der LSB-Geschäftsstelle diskutiert. Gelobt wurden von den Teilnehmenden der hohe Praxisanteil und die konstruktive Arbeitsatmosphäre. Die Fortbildung ist Bestandteil des Projekts „Spiel Mit“. Es fördert die interkulturelle Öffnung von Sportvereinen und Verbänden. Es steht allen Vereinen des Landessportbundes kostenlos zur Verfügung. Über Beratungs- und Schulungsmaßnahmen im Verein können so Zugangsbarrieren erkannt und entsprechend abgebaut werden. Der LSB Thüringen hat im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ mit den Partnern AWO Jena-Weimar, der Karlshochschule und der Hochschule Karlsruhe das Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht. Die AWO Jena-Weimar verfügt mit der Fachstelle Interkulturelle Öffnung über notwendige Experten. Diese stehen interessierten Vereine gerne beratend zur Seite und führen Schulungen für die Vereine durch. Vereine, Kreis- und Stadtsportbünde oder Sportfachverbände die ebenfalls Interesse an einem Workshop zur Interkulturellen Öffnung haben, können sich beim Landessportbund Thüringen unter k.genderjahn@remove-this.lsb-thueringen.de melden.


  • 15 Mitarbeiter des LSB Thüringen nahmen am Workshop zur Interkulturellen Öffnung teil.
    15 Mitarbeiter des LSB Thüringen nahmen am Workshop zur Interkulturellen Öffnung teil.
    Foto: LSB Thüringen e.V.

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