Frischer Wind und neue Unterstützung beim Programm „Integration durch Sport“ in Regensburg: Bundesfreiwilligendienst-Leistender Max Jobst

Seit Anfang September 2016 gibt es Zuwachs beim Team von „Integration durch Sport“ (IDS) in Regensburg: BFD-Leistender Max Jobst, 18 Jahre, aus dem Landkreis Schwandorf. Die Gründe, warum er sich für ein freiwilliges Jahr beim Programm „Integration durch Sport“ entschieden hat, liegen für ihn auf der Hand: „Ich will einfach Menschen helfen, selbst ein wenig reifer werden, mir klarwerden, was ich im Anschluss studieren will, mir ein eigenes Bild von der Arbeit mit Flüchtlingen machen und natürlich eigene praktische Erfahrungen darin sammeln.“ Auch dass es die Stadt Regensburg geworden ist, bringt viele Vorteile mit sich, da er nach dem BFD ein Studium in Sozialer Arbeit anstrebt und Regensburg dafür wie gemacht ist.

Rahrradkurs für Männer. Foto: Katharina Tenberge Photography
Rahrradkurs für Männer. Foto: Katharina Tenberge Photography

Der 18-Jährige ist bereits in vielen Projekten aktiv, z.B. ist er Assistenztrainer beim VfB Regensburg, wo er Deutsche, Migranten und Flüchtlinge zusammenbringt, um miteinander die Leidenschaft für Fußball zu teilen und diese auf dem Fußballplatz auszuleben. Außerdem ist der 2 Meter große „Bufdi“ für die Koordinierung des IDS-Zirkusmobils, einem Transporter, der mit seiner bunten Zirkus- und Artistik-Ausstattung von IDS-Partnern bestellt werden kann, zuständig. Hierbei ist es wichtig, die Helfer für die Einsätze im Ostpark in Regensburg, die immer freitagnachmittags stattfinden, zu koordinieren. Bei diesem mobilen Angebot finden Deutsche und Migranten zusammen. Durch verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Jonglieren, Balancieren und Diabolo-Training wird ein intensiver interkultureller Austausch ermöglicht.

Zu Jobst weiteren Aufgaben zählt aber auch die Vermittlung von Migranten und Flüchtlingen in Sportvereine. Dies passiert in Zusammenarbeit mit „Campus Asyl“ (Regensburger Netzwerk von Hochschulen und Zivilgesellschaft für Menschen in Not). Mithilfe von Flyern, Kontaktlisten und einer Sportarten-Abfrage stellte der BFDler den Kontakt zu den passenden Vereinen her und begleitete die Kinder bzw. jungen Erwachsenen zu den ersten Trainingseinheiten oder Spielen. „Erfreulicherweise konnten auf diese Weise bisher neun Kinder und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung erfolgreich vermittelt werden. Die Mitgliedschaft ist für sie umsonst oder durch ein Hilfe-und Teilhabepaket der Stadt Regensburg finanziert,“ freut sich Dr. Malte Wulfinghoff, IDS-Bildungsreferent in Regensburg. Ein weiteres Projekt, das Jobst betreut, ist das Fahrradmobil für Männer. Hier wird Migranten und Geflüchteten nicht nur das Fahrradfahren langsam beigebracht, sondern auch die Verkehrsregeln und wie ein Fahrrad beschaffen sein muss, um verkehrssicher zu sein. „Es ist fantastisch zu sehen, wie sich die Männer freuen, wenn sie Lob erhalten und selbst ihren eigenen Fortschritt im Fahrradfahren bemerken! Aber auch, dass Teilnehmer nach erfolgreicher Beendigung des Kurses ein Fahrrad geschenkt bekommen, um in Regensburg von A nach B zu gelangen, finde ich wirklich klasse!“, schmunzelt der BFD-ler.

Da der Freiwilligendienst Ende Mai 2017 endet, will Max im Anschluss ein weiteres Praktikum in einem anderen Arbeitsbereich für ein bis zwei Monate absolvieren. Das IDS-Team wünscht dem jungen Oberpfälzer weiterhin viel Spaß und Erfolg bei seiner Tätigkeit bei IDS!

Text: Laura Verweyen/IDS


  • Rahrradkurs für Männer. Foto: Katharina Tenberge Photography

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