FSVer im Home-Office: Nicht nur Doll und Doppelsieg

Fußball im Home-Office heißt es derzeit auch beim FSV Malchin. In der fußballfreien Corona-Zeit ruht der Ball bei den Mitgliedern keineswegs. Nicht nur die Nachwuchsspieler sind eifrig bei der Sache, auch Malchins Fußball-Exportschlager meldete sich per Videobotschaft.

Die Sache war ganz simpel. Ein Ball, etwas Platz und ein Smartphone, mehr benötigt man nicht, um beim Wettbewerb „FSVer im Home-Office“ teilzunehmen. Die Aufgabe war einfach. Man sollte einen Ball jonglieren. Als Anreiz riefen die Verantwortlichen gleich zwei Preise aus. Klar, wer am meisten Ballkontakte schaffte sollte belohnt werden. Dazu gab es eine Teamwertung. Diejenige Mannschaft, die es schaffte möglichst viele Teilnehmer zu generieren, sollte die Verpflegung für einen Mannschafts-Abend gewinnen. Damit niemand schummeln konnte, mussten die Teilnehmer ein Video bei ihrem Trainer einsenden auf dem die sportliche Home-Leistung zu erkennen war. Im Zeitalter von Smartphones bekanntlich kein Problem.

In der Einzelwertung zeichnete sich schnell ein Zweikampf ab. Marcus Köllmann, Spieler der ersten Männermannschaft, legte mit rund 400 Versuchen vor. Der Wettkampf dauerte eine Woche und so hatte die Konkurrenz Zeit sich sortieren und zu üben. Den Faktor des Technik-Trainings streichen die Initiatoren Andreas Kohl und Marcus Budniak heraus, kamen aber auch an ihre Grenzen. „Die Videos wurden immer länger, da die Teilnehmer immer mehr Ballberührungen schafften“, erkläre Budniak. Letztendlich schaffte Yves Niehusen aus den A-Junioren über 1600 Ballkontakte. Der Clip dauerte knappe 15 Minuten.

Kurz vor Einsendeschluss liefen die Teilnehmer der Mannschaftswertung dann zur Höchstform auf. Insgesamt kamen rund 200 Videos in die Wertung. Längst kamen die Ballartisten nicht mehr nur aus Malchin. Aus Brasilien, der Schweiz, aus Ungarn, aus Teterow, Hamburg oder Faulenrost erreichten Einsendungen das Schiedsrichter-Team. In der Tabelle ergab sich ein spannender Vierkampf. Die D-Junioren, Die Bambinis und F-Junioren lagen lange Zeit an der Spitze. Für die D-Junioren erreichten ein paar ganz besondere Einsendungen die Jury.

Thomas Doll meldete sich aus Budapest und unterstützte per Videoclip die Mannschaft. Der gebürtige Malchiner hatte noch einige Hochkaräter im Ärmel. Ulf Kristen, früherer Bundesliga-Torjäger bei Bayer Leverkusen oder Ralf Zumdick, Torwart beim VfL Bochum, ließen sich beim Tanz mit dem Ball filmen. Den längsten Atem verzeichnete jedoch ein anderer.

Die A-Junioren mobilisierten alle Kräfte. Die Mühen der Mütter, Väter, Schwestern, die einjährige Trainer-Tochter sollte sich auszahlen. Mit fast 50 Videos holte sich die Mannschaft von Trainer Peter Munkelberg den Sieg. „Wir werden die Aktion weiter führen. Der Spaß an der Sache war jedem Beteiligten anzumerken, gerade für die Kids sind die kleinen Technikübungen zudem sehr wertvoll“, heckt das Organisationsteam schon die nächsten Wettkämpfe aus.

Die werden auf der Facebook-Seite der Malchiner Junioren bekannt gegeben. Zu finden unter Wir1919erYoungster.

Marcus Budniak

FSV Malchin


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