GOOD PRACTICE - STÜTZPUNKTVEREINE | Teil 2: Tanzbrücke Hamburg

Wir zeigen in unserer Reihe „Good Practice – Stützpunktvereine“, welche Projekte von den Vereinen aktuell geplant und umgesetzt werden, wen sie mit den Angeboten ansprechen möchten und welche Ziele sie erreichen wollen oder bereits mit dem Projekt erreicht haben.

Natalia Dergatcheva (Vereinsgründerin) trainiert die Kleinen mit Leidenschaft
Foto: Frank Molter Fotografie
Natalia Dergatcheva (Vereinsgründerin) trainiert die Kleinen mit Leidenschaft Foto: Frank Molter Fotografie

Sie schaffen Begegnung, sie schaffen Bewegung, sie betreiben Integration durch Sport durch zahlreiche Maßnahmen, das ganze Jahr über.

25 Vereine sind in Hamburg die Stützpfeiler und sogenannten „Stützpunktvereine“ im Programm „Integration durch Sport“ und setzen gute Konzepte in eine erfolgreiche Integrationsarbeit um. Neben sportlichen Angeboten schaffen die Stützpunktvereine auch gezielt Strukturen und Maßnahmen, die es Migrant*innen ermöglichen, ehrenamtlich in den Vereinen aktiv zu werden.

 

 

Vom Klassenzimmer in die Sporthalle – Tanzbrücke Hamburg

Knapp 200 Mitglieder zählt der Verein Tanzbrücke Hamburg. Die meisten kommen aus den ehemaligen GUS-Ländern. Insgesamt versammeln sich ca. zwölf Nationalitäten in der Tanzbrücke. Wie der Name schon verrät, ist das Herzstück des Vereins das Tanzen. Sie sind weltweit erfolgreich bei Wettkämpfen unterwegs. Aber der Verein ist mehr als nur das.

Stetig erweitern Natalia Dergatcheva (Vereinsgründerin) und ihre Tochter Elena das Angebot und besonders setzen sie sich für die Bildung der jungen Generation ein. Mit dem Projekt „Vom Klassenzimmer in die Sporthalle“ schafft der Verein Kindern eine sinnvolle außersportliche Freizeitgestaltung, die vor allem Sprachförderung in Deutsch und Nachhilfe in Mathematik umfasst. Kinder bis 14 Jahre können an dem Angebot teilnehmen und werden von ausgebildeten Pädagogen*innen begleitet. Die Freude auf die Bewegung danach ist dann umso größer. Als Ausgleich und Anerkennung wird den Kindern im Anschluss eine sportliche Aktivität angeboten. Das kann Selbstverteidigung, der Kampfsport Nippon Kempo oder Tanzen sein. Die Kombination von Hausaufgaben erledigen und Sporttreiben kommt bei der Zielgruppe sehr gut an. Die Eltern, die diese Bedarfe an den Verein herangetragen haben, sind ebenso begeistert von der Organisation und Umsetzung.

Wir sind es auch!

Wer mehr zum Verein und zum Angebot erfahren möchte klickt hier.


  • Natalia Dergatcheva (Vereinsgründerin) trainiert die Kleinen mit Leidenschaft
Foto: Frank Molter Fotografie
    Natalia Dergatcheva (Vereinsgründerin) trainiert die Kleinen mit Leidenschaft Foto: Frank Molter Fotografie

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