LSB M-V engagiert sich im Landesintegrationsbeirat

Am 31. März 2017 wurde der Landesintegrationsbeirat neu konstituiert mit dem Ziel, gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, wie gute und gezielte Integration eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Chance für Mecklenburg – Vorpommern werden kann.

Landesintegrationsbeirat. Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V
Landesintegrationsbeirat. Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V

Der Landesintegrationsbeirat besteht aus Vertretern /innen von Migranten- und Nichtregierungsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Vereinigungen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer, der Landesregierung sowie dem Landessportbund M-V e.V. – Programm „Integration durch Sport“.

„Angesichts der seit geraumer Zeit rückläufigen Flüchtlingszahlen geht es nicht mehr um Krisenmanagement, sondern um die bestmögliche Integration der längerfristig in Mecklenburg – Vorpommern bleibenden [Menschen mit Migrations- / Fluchthintergrund]“ so Ministerin Drese. „Eine gute und gezielte Integration sei nicht nur eine humanitäre Verpflichtung, sondern gleichzeitig eine große wirtschaftliche und gesellschaftliche Chance für das vom demografischen Wandel besonders betroffene Mecklenburg-Vorpommern“, so Drese.

Am 01. Juni 2017 fand im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin die Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung der „Konzeption zur Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten in M-V“ statt. In drei Workshops zu integrationspolitischen Themen wurden Situationsbeschreibungen, Prognosen sowie Lösungsansätzen diskutiert und gesammelt. Diese Sammlung bot eine vielfältige Sicht auf das Thema Integration aus allen gesellschaftlichen Bereichen, welche nun Grundlage für die weitere Arbeit im Landesintegrationsbeirat sein wird.

Wenn es um das Thema der gesellschaftlichen Teilhabe zur Förderung der Integration sowie um bürgerschaftliches Engagement und Partizipation geht, darf die größte Bürgerinitiative in Deutschland – der Sport natürlich nicht fehlen. Im Sport wird Vielfalt und Toleranz sowie Integration aktiv gelebt und seit Jahrzehnten gefördert.

Aus der 40. Sportministerkonferenz (Nov. 2016) geht hervor, dass das Bundesprogramm mit der höchsten Länderakzeptanz das Programm „Integration durch Sport“ ist und in punkto Umsetzung und Effizienz als sehr gut bewertet  wird. Neben der Förderung von integrativen Vereinsmaßnahmen, freiwilligem Engagement, Qualifizierungsangebote zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz stehen Ansprechpartner und Best-practise Beispiele zur Verfügung. Anika Jäger – Programmleitung „Integration durch Sport“ im LSB M-V e.V. vertritt die Interessen des Sports im o.g. Landesintegrationsbeirat. Die gesammelten Erfahrungen aus mehr als 25 Jahren „Integration durch Sport“ und von vielen freiwillig Engagierten sollen mit in das Integrationskonzept einfließen.

Text: Anika Jäger


  • Landesintegrationsbeirat. Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V
    Landesintegrationsbeirat. Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V

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