„Tag der Integration“ bei der BSG Eutin

Eutin Mit dem „Tag der Integration“ gelang der Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin am Sonntag, 18. August, in der Hans-Heinrich-Sievert-Halle, Holstenstraße 10 in Eutin, eine glänzende Präsentation ihrer vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat der Bundesrepublik Deutschland und dem Landessportverband (LSV) Schleswig-Holstein geförderten Integrationsprojekte. So freute sich BSG-Vorsitzender Helmut Groskreutz an diesem Tag besonders, Karsten Lübbe (beim LSV zuständig für die Vergabe der Integrationsmittel) begrüßen zu können. Als weitere Gäste konnte er den ersten stellvertretenden Eutiner Bürgervorsteher Manfred Ehmcke und Wolfgang Grünitz (im Eutiner Rathaus unter anderem zuständig für den Sport) sowie Ernst Hermann Brütt von der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Eutiner Sportvereine begrüßen. Als einen besonderen Höhepunkt kündigte er die aus Preetz kommende syrische Musikgruppe Nagham an, auf die sich die Besucher und Gäste am heutigen Tag noch des Öfteren freuen konnten. Den Kontakt zu dieser Gruppe knüpfte der BSG-Integrationslotse Bahaa Almohammad.

Gleich zu Beginn sorgten die BSG-Tanzmäuse mit ihrer Trainerin Luisa Ziblinsky durch ihre mit großem Eifer vorgebrachten tänzerischen Darbietungen vor gefüllten Zuschauerrängen für gute Stimmung. Sport für Menschen mit Beeinträchtigung stand als nächstes auf dem Programm. Übungsleiter Frank Lunau, Manuela Krappe und Barbara Schneider bewiesen mit ihren Schützlingen, dass diese an der Bewegung Spaß haben und durchaus zu besonderen Leistungen motiviert werden können. Für Kurzweil sorgten und viel Applaus ernteten die einstudierten Tanzeinlagen, die Tanzlehrerin Julia Schneider mit den Just Dance Gruppen vorführte. Großen Beifall gab es auch für den Gesang der Teilnehmer*innen der Schwimmsparte, die zuletzt dank der Anleitungen durch ihre Schwimmlehrerinnen Alexandra Schirrmacher und Joana Froebel das bronzene Schwimmabzeichen erhielten.

Zwischendurch spielte immer wieder die syrische Musikgruppe Nagham und BSG-Kassenwart Ekkart Wedig war im Vorraum der Sievert-Halle unermüdlich dabei, die Buttonmaschine zu bedienen, damit die zahlreichen Button-Wünsche erfüllt werden konnten. Auch die Helferinnen in der Cafeteria sorgten die ganze Zeit durchweg für das leibliche Wohl sowohl der Aktiven als auch der Gäste und Besucher.

Viel geklatscht wurde bei den Tanzeinlagen der American Line Dance Gruppe, die allen viel zu kurz vorkamen. Mit Tanzlehrerin Julia Schneider wurden gleich einige Kostproben dieser besonderen Tanzformationen aufgeführt. Programmgemäß schlossen sich die Vorführungen des Boxsports an, auf die bereits mit Spannung gewartet wurde. BSG-Trainer Valerij Freint mit der Eutiner Gruppe wurde durch Teilnehmer*innen aus Neustadt und Bad Schwartau unterstützt, die Trainer Jörg Illinseer dabeihatten. Beim Boxen wurden mehrere Übungsinhalte gezeigt, die beim Publikum viel Beachtung fanden.

Karla Arp schaffte es, bei ihren Darbietungen der Erlebnisgymnastik neben ihren eigenen Mitgliedern auch noch Teilnehmer*innen der Schwimmsparte, die Menschen mit Beeinträchtigung und den einen oder anderen Besucher zu überreden, mitzumachen. Das kam bei allen sehr gut an. Kinder und Jugendliche durften sich danach unter Aufsicht von Ansarullah Azimi auf dem großen Trampolin ausprobieren, wovon ebenfalls reichlich Gebrauch gemacht wurde.

Im Spiegelsaal der Sievert-Halle zeigte Übungsleiterin Emma-Lotta Heinich, was die Sportart Pole Dance ausmacht. Beim Pole Dance handelt es sich um den Tanz an der Stange, der nur durch Anspannung des ganzen Körpers ausgeführt werden kann. Einige von ihr gezeigte Einlagen zeigten dies sehr eindrucksvoll und fanden Begeisterung bei den Zuschauern.

Als vorletzter Programmpunkt folgte in der Sporthalle dann der Tanzspaß für Menschen mit Beeinträchtigung. Trainerin Barbara Schneider zeigte, wieviel Freude ihre Gruppe an diesen Tänzen hat, was mit viel Beifall honoriert wurde. Eine Übungseinheit der Orientalischen Tänzerinnen mit Trainerin Birgit Soltau und diverse Tänze schlossen dann diesen „Tag der Integration“ ab, der mit einer gemeinsamen Verabschiedung und viel Applaus endete.

Klaus Bierend


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