TSG Bergedorf ist wieder Stützpunktverein im Programm Integration durch Sport

Ein wichtiges Anliegen ist es, die interkulturelle Aufgeschlossenheit im Verein zu fördern.

Foto: HSB/TSG Bergedorf
Foto: HSB/TSG Bergedorf

Die TSG Bergedorf beteiligt sich wieder als Stützpunktverein am Programm Integration durch Sport, einer bundesweiten Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Förderung integrativer Maßnahmen und Projekte.

Das Ziel des in Hamburg zusätzlich durch das Bundesministerium des Inneren und der Stadt Hamburg unterstützten Programms ist es, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund nicht nur den Weg in die Vereine zu erleichtern, sondern vor allem die Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und sie mit Bildung, Qualifizierung und Vermittlung sozialer Kompetenzen in das freiwillige Engagement und die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Für die Durchführung des Programms ist die vom TSG-Vorstand ernannte Integrationsbeauftragte, Alexandra Stobrawa-Roberts, zuständig. Unterstützt wird Alexandra von Sandra Mahnke, die schon im Rahmen des Angebots „Sport für Refugees“ in dem Bereich ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert. Das Team ist unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Claus Quase-Scott für die Planung und Umsetzung der „Integration durch Sport“ verantwortlich.

Sandra und Alexandra sind bereits in diversen Flüchtlingsunterkünften in Bergedorf vor Ort tätig, aber auch mit externen Angeboten, wie dem Baseball-Anfängerkurs auf der Sportanlage am Mittleren Landweg, der Kindern aus der benachbarten Unterkunft am Gleisdreieck den Einstieg in die neue Sportart erleichtern soll. Zwei von ihnen haben schon ihr erstes Baseballspiel in der Jugendliga des Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Baseball- und Softball-Verbands absolviert.

Andere Projekte für Geflüchtete sind ebenfalls erfolgreich. Beim Schwimmangebot im TSG Sportforum konnten acht Flüchtlingskinder ihr Seepferdchen machen und mehrere Jugendliche vom Gleisdreieck beteiligen sich regelmäßig an Aktionen und Angeboten im JUZENA in Neuallermöhe.
Auch die Sportangebote im Rahmen von „Sport für Refugees“ werden gut angenommen. Die Broschüre ist bereits in die zweite Auflage gegangen, die dritte ist schon in Vorbereitung.

Doch die Integration von Flüchtlingen in Sportangebote ist nur ein Aspekt des vielfältigen Programms. Ein wichtiges Anliegen ist es, die interkulturelle Aufgeschlossenheit im Verein zu fördern. Dazu wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die mit dem Team „Integration für Sport“ die Vereinsstrukturen durchlässiger für Menschen mit Migrationshintergrund gestalten will, um die interkulturellen Bevölkerungsstrukturen unseres Stadtteils auch bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern im Verein widerzuspiegeln.

Zusätzlich werden über die Sport-AG des Bezirksamtes sowie Kontakte zu Migrantenorganisationen und dem Verein Bergedorfer für Völkerverständigung, Netzwerke aufgebaut, um Menschen für das Projekt zu gewinnen. Mit der aktiven Beteiligung ihrer Haupt- und Ehrenamtlichen an dem Programm „Integration durch Sport“ wird bei der TSG die strukturelle Öffnung vorangebracht.

Quelle: TSG Bergedorf


  • Foto: HSB/TSG Bergedorf
    Foto: HSB/TSG Bergedorf

Diese Webseite nutzt Cookies

Wir verwenden auf unserer Webseite Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren und somit unser Angebot zu verbessern. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation erfolgt nicht. Ferner geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für Werbung und Analyse weiter.