WM-Silber im Gorodki für Tetiana Pervushin

Seit 2001 ist Gorodki auch in Deutschland bekannt, unter dem Dach des Internationalen Gorodki-Verbandes (IFGS) eingegliedert und wird in rund 30 Sportvereinen in Deutschland angeboten. Erfolgreich bereichert es auch den Hoisbütteler Sportverein aus dem Kreis Stormarn im Programm „Integration durch Sport“.

 

Vor kurzem fand in Karlsruhe die Weltmeisterschaft im Gorodki, dem russischen Nationalsport, statt: Gespielt wurde in drei Disziplinen: Klassisches Gorodki, Eurogorodki und das finnische Wurfspiel Kyykkä. Ziel des Spiels Gorodki ist es, verschiedene Spielfiguren, die aus fünf Holzklötzchen (Gorodki) zusammengesetzt werden, mit möglichst wenigen Versuchen mit einem Wurfstab aus einer abgegrenzten Spielfläche herauszuschlagen.

Beim Hoisbütteler SV gab es Grund zur Freude: Tetiana Pervushin errang in Karlsruhe gemeinsam zusammen mit Diana Krivoscheev (Todtglüsingen), Irina Schatz (Schwäbisch Gmüd) und Svetlana Dieser (Reutlingen) im Mannschaftswettbewerb hinter dem Team der Ukraine und vor den Weißrussinnen WM-Silber. Im Sommer 2017 hatte sie schon nationale Erfolge und einen deutschen Meistertitel im Eurogorodki feiern können. Neben dem 2. Platz mit der Mannschaft erreichte sie im Trikot der ersten deutschen Frauenmannschaft als einzige ihres Teams das Halbfinale im Einzel-Wettbewerb. Unterstützt wurde sie von Trainer und Ehemann Sergey Pervushin, der als offizieller Mannschaftsvertreter und Fahnenträger der deutschen Nationalmannschaft mitgereist war und als freiwillig Engagierter in den Kreisen Stormarn und Segeberg eine wichtige Rolle im Programm „Integration durch Sport“ spielt.

 Gabriele Gauß/Stefan Arlt


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