Aktiv im Sport für und mit Geflüchteten

DOSB und Deutsche Sportjugend (dsj) haben eine neue Broschüre mit Praxisbeispielen aus den Projekten "Willkommen im Sport" und "Orientierung durch Sport" aufgelegt.

Die Flüchtlinge in der SG Sendenhorst fühlen sich willkommen im Verein und schätzen den freundschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LSBNRW
Die Flüchtlinge in der SG Sendenhorst fühlen sich willkommen im Verein und schätzen den freundschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LSBNRW

Beide Projekte werden durch die Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. In ihrem Vorwort zur Broschüre bedanken sich DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch und dsj-Vorstandsmitglied Tamara Hernandez für die abermalige Unterstützung. Denn angesichts der auf die Gesellschaft zukommenden Integrationsaufgaben einerseits sowie der erwiesenen Integrationskraft des Sports andererseits, sei die öffentliche Hand gefordert, Projekte wie „Willkommen im Sport“ und „Orientierung durch Sport“ weiter zu unterstützen.

Die Bewältigung des großen Aufkommens an geflüchteten Menschen habe Deutschland vor Herausforderungen gestellt, die alle gesellschaftlichen Kräfte forderten, resümiert Schneeloch. Das gelte nicht nur für die Aufnahmesituation, sondern insbesondere auch für die nachhaltige Integration der Menschen, die bei uns Zuflucht gesucht haben. "Der organisierte Sport liefert hier einen beachtlichen Beitrag, dessen Rückgrat das vorbildliche Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen und Mitglieder der Sportvereine ist" so Schneeloch. "Durch Projekte wie `Willkommen im Sport´ und `Orientierung durch Sport´ wird dieses ehrenamtliche Engagement unterstützt und gezielt gefördert, um auch weiterhin geflüchteten Menschen die Integration durch Sport zu ermöglichen.“

Die nun erschienene Broschüre zeigt am Beispiel von Projekten aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen Sportarten, wie die Sportvereine- und verbände Menschen auf unkomplizierte Weise willkommen heißen. Wie sie ihnen ein erstes Zurechtfinden ermöglichen – und auch wie die Geflüchteten selbst aktiv diese Hilfe mitgestalten können. Die Modelle belegen, auf welch verschiedene Art und Weise die Arbeit mit Geflüchteten im Sport erfolgen kann und welchen Nutzen Vereine selbst daraus ziehen. Ob beim Boxen, Cricket, Fußball, Korfball oder Rudern, ob durch Freiwilligendienst-Tandems, Qualifizierungsangebote, Angebote für Mädchen und Frauen oder durch digitale Hilfestellungen. Von den Erfahrungen können nun all diejenigen Vereine profitieren, die sich in Zukunft ebenfalls engagieren möchten.

Neben den Ansätzen beziehungsweise Konzeptionen der Projekte werden in den Praxisbeispielen jeweils auch Hürden und entstandene Probleme sowie Auswege und Lösungsmöglichkeiten skizziert. Darüber hinaus enthält die Broschüre praktische Hilfestellungen, wie eine Checkliste für Vereine, um Angebote für die Zielgruppe zu etablieren, eine Übersicht grundsätzlicher Rechtsfragen oder Informationen über Arbeitsmaterialien.

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(Quelle: DOSB)


  • Die Flüchtlinge in der SG Sendenhorst fühlen sich willkommen im Verein und schätzen den freundschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LSBNRW
    Die Flüchtlinge in der SG Sendenhorst fühlen sich willkommen im Verein und schätzen den freundschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LSBNRW

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