Geflüchtete werden zu Übungsleitern

Kreissportbund HSK bietet Lehrgang an

Geschafft: Der KSB hat Geflüchtete zu Übungsleitern ausgebildet. Foto: KSB HSK
Geschafft: Der KSB hat Geflüchtete zu Übungsleitern ausgebildet. Foto: KSB HSK

Bestwig. Der Kreissportbund Hochsauerlandkreis (KSB HSK) hat das Basismodul der Übungsleiter-C-Ausbildung erneut als Sonderausbildung für Frauen und Männer mit Flucht- und Migrationshintergrund angeboten. Insgesamt siebzehn Teilnehmer, davon elf Frauen und sechs Männer, legten nun im Zuge einer dreitägigen Ausbildung den Grundstein für ihre Übungsleitertätigkeit in einem Sportverein im HSK. Gemeinsam mit einem Lehrteam wurden dabei verschiedene theoretische und praktische Inhalte zur Übungsleitertätigkeit vermittelt. Unter anderem lernten die Teilnehmer, wie eine Sportstunde aufgebaut wird, wie sie sich vor einer Gruppe verhalten sollten und wie verschiedene Sportgeräte gesichert werden. Es wurden einige Spiele zur Stärkung des Miteinanders und zur Verbesserung der Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit selbst ausprobiert. So wurden anfängliche Zurückhaltung und sprachliche Unsicherheiten schnell beseitigt und Selbstvertrauen aufgebaut.

Ein Aufbaumodul folgt

Um die Übungsleitertätigkeit in einem Sportverein zu übernehmen, werden nahezu alle Teilnehmer im Sommer und Herbst das zusätzlich notwendige Aufbaumodul beim KSB HSK absolvieren. Durch den ehrenamtlichen Einsatz der Frauen und Männer mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund im Sportverein fällt die Integration aus Sicht des KSB leicht und es werden viele interkulturelle Freundschaften geknüpft. „Außerdem dienen sie in Zukunft als Multiplikatoren, um weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Zuwanderungsgeschichte zu erreichen und die Chancen des Sports für eine langfristige Integration in die deutsche Gesellschaft zu nutzen“, sagt Franziska Geise, Sportfachkraft für Integration durch Sport“ beim KSB HSK. Die Übungsleiter-C Sonderausbildung wurde im Rahmen des Projekts „Willkommen im Sport“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gefördert. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Franziska Geise (Telefon: 02904/9763254).

Autor: Philipp Bülter, Westfälische Rundschau


  • Geschafft: Der KSB hat Geflüchtete zu Übungsleitern ausgebildet. Foto: KSB HSK
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