Prädikat für die Integrationsarbeit
Prädikat „Qualifizierter Integrationsverein“ an Sektion Freiburg-Breisgau des Deutschen Alpenvereins (DAV) vergeben.

15.12.2025

Für das Projekt „Climb & Coffee - Klettern mit Geflüchteten aus der Ukraine“ des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau, überreichte IdS-Programmmitarbeiter Benjamin Sutter dem Geschäftsführer, Björn Klaas, der Integrationsbeauftragten des Vereins, Josephine Kerzel, und ihrem Team das Prädikat des „Qualifizierten Integrationsvereins“.
Die DAV-Sektion will gezielt interkulturelle Kompetenzen fördern und ein Zeichen für Integration setzen. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, im Klettern eine Möglichkeit der Freizeit-Gestaltung für die Zielgruppe zu schaffen. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen durch Teamgeist, Bewegung und Erfolge im Sport zu stärken. Im Zuge eines der wöchentlich stattfindenden Projekte überbrachte Benjamin Sutter im Namen des BSB Freiburg die Glückwünsche, verbunden mit einem großen Dank, für all das, was der Verein geleistet hat. Sutter bedankte sich bei den Vereinsverantwortlichen besonders dafür, dass sich diese, neben ihren umfangreichen Standard-Tätigkeiten im Verein, in besonderer Weise der zu uns Geflüchteten angenommen haben.
Jeder Verein kann teilnehmen
Grundsätzlich kann jede Mitgliedsorganisation des Badischen Sportbundes ein „Qualifizierter Integrationsverein“ im Programm „Integration durch Sport“ werden - unabhängig von der Größe oder der Art der geplanten Maßnahmen. Der Prozess auf dem Weg zu einem „Qualifizierten Integrationsverein“ ist in vier Schritte gegliedert, die der Verein in freier Zeiteinteilung absolvieren kann. Jährlich wird die Arbeit evaluiert und die Fortsetzung des Projekts besprochen. Den Sportvereinen stellt der BSB Freiburg ein Integrationspaket mit mehreren Angeboten zur Verfügung.
Die Sektion Freiburg-Breisgau des DAV hat bereits selbstständig angefangen, das Thema Integration im Verein voranzutreiben. Der Verein will mit Hilfe des BSB Freiburg das Thema, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, systematisch weiter auf- und ausbauen. Dieser Prozess der qualitativen Integrationsarbeit wurde nun durch die Prädikatsübergabe gewürdigt.