Fußball als Verbindungsbrücke zum Vereinsleben

Seit März dieses Jahres ist die Stadt St. Ingbert in Kooperation mit dem Landessportverband für das Saarland bemüht, Männer mit Migrationshintergrund schrittweise an den Sport im Allgemeinen und an das Vereinsleben in Deutschland heranzuführen.

Die gesamte Truppe der Fussballer aus St. Ingbert
Die gesamte Truppe der Fussballer aus St. Ingbert

Dabei agiert Hussein Alezzi vom Integrationsbüro in St. Ingbert, der selbst erst vor einigen Jahren eingewandert ist, als Multiplikator und Koordinator. In den vergangenen Monaten konnte eine Gruppe von etwa zwanzig bis dreißig syrischen Männern gebildet werden, die sich einmal wöchentlich zum Fußballspielen trifft. Aufgrund der Knappheit von Sportplatzkapazitäten in der Umgebung wird hierzu zunächst ein öffentlicher „Bolzplatz“ in St. Ingbert genutzt. Das Training hat mittlerweile einen solch großen Anklang gefunden, dass die Gruppe zukünftig wohl sogar in zwei Teams aufgeteilt wird.

Langfristiges Ziel ist es, die Sportvereine aus der Umgebung miteinzubeziehen und die Spieler mit Migrationshintergrund in die nahe gelegenen Vereine zu überführen. In einem stetigen Prozess lernen die Teilnehmer dabei das Vereinswesen als solches kennen. Dabei hat der Verein in Deutschland über den Sport hinaus auch gesellschaftliche und soziale Funktionen, die den Neuankömmlingen näher gebracht werden sollen.


  • Die gesamte Truppe der Fussballer aus St. Ingbert
  • Die Mannschaft beim Warmlaufen
  • Zwei Spieler mit Migrationshintergrund beim Zweikampf
  • Hussein Alezzi von der Stadt St. Ingbert

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