25 Stützpunktvereine im Kreis Düren zum 30-jährigem Jubiläum von Integration durch Sport

Auszeichnungsfeier des KSB Düren auf Schloss Burgau mit landesweiter Bedeutung.

Mit dem diesjährigen Jubiläum „30 Jahre Integration durch Sport“ des deutschen Olympischen Sportbundes  ist das Projekt im Kreis Düren nicht nur ein bedeutender Baustein der Integration im Kreis Düren, sondern auch NRW-weit in dieser Art einmalig.

Der Sportverein als Hilfe für Integration, so der Gedanke des Kreissportbundes Düren in Kooperation mit dem Kreis Düren, dem Landessportbund NRW und der Landesregierung NRW. Die Idee in diesem Pilotprojekt:  die Installation von mindestens einem Sportverein in allen 15 Kommunen des Kreises, der sich bewusst und nachweislich mit Integration und Sport beschäftigt. In einem feierlichen Rahmen wurden auf Schloss Burgau insgesamt 25 „Stützpunktvereine Integration durch Sport“ durch die NRW-Staatssekretärin für Integration Serap Güler und dem Vizepräsidenten des Landessportbundes Stefan Klett ausgezeichnet.

Einmaliges Pilotprojekt

Unter dem Titel „Sport kennt keine Grenzen“ möchte der Kreissportbund Düren e.V. die Synergieeffekte des Sports im Bereich der Völkerverständigung nutzen und über die Grenzen der Gemeinden hinaus ein Netzwerk aus Akteuren der Vereins- und Integrationsarbeit  schaffen und flächendeckend in einem ländlich geprägtem Landkreis „Stützpunktvereine Integration durch Sport“ installieren. Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund sollen schnelle, unkomplizierte und barrierefreie Angebote zur Integration in unsere Gesellschaft erhalten und darüber hinaus die Werte des Sports erfahren. Der Kreissportbund Düren stellt die Bedeutung der Sprachförderung und der Vermittlung durch den Sport in den Vordergrund.

Der Sport bietet einen idealen Boden zur Begegnung und zum gegenseitigen Austausch von Menschen unterschiedlicher Kulturen. Mit seiner „universellen Sprache“, die weltweites unmittelbares Verstehen ermöglicht, genießt der Sport ein einzigartiges Verständigungspotenzial und bietet aufgrund seiner großen Bedeutung hervorragende Chancen als Integrationsmotor.

Unter der Moderation von KSB Geschäftsführer Wolfgang Schmitz und Sophie Engels (Fachkraft „Integration durch Sport“) wurden die 180 geladenen Gäste, unter Ihnen eine Vielzahl von Bürgermeistern des Kreises, weiteren Vertretern aus Politik und der Vereine, erfolgreich durch den Abend geleitet. Der Auftakt der Veranstaltung verbreitete mit dem Video von der Kölner Band Brings „Liebe Gewinnt“ bei allen Gästen Nachdenklichkeit und Gänsehaut. Der Stützpunktverein Jülicher Judoclub zeigte mit dem Auftritt „Judo rund um die ganze Welt“ wie vielfältig und integrativ diese Sportart von klein bis groß ist. Eine beeindruckende Show zeigten auch die Tänzerinnen von „The Soul of Dance Company“ aus Düren. Musikalisch wurde der Abend von dem integrativen Projektchor Merzenich und der Band des europaweit bekannten Jazz Musikers Hans Peter Salentin begleitet.

Gelungenes Beispiel für andere Kommunen und Verbände

In einer kurzweiligen Talkrunde mit Serap Güler, Stefan Klett, dem Bürgermeister der Stadt Düren Paul Larue und dem Leiter des Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Düren Jürgen Fischer wurde deutlich, dass nur die enge Verzahnung und die Kooperation zu den Partnern die speziellen Ziele der sportlichen Integration im Kreis Düren erreichen lassen.

Durch die Unterstützung der Partner von der Bundes- über die Landes- bis hin zur kommunalen Ebene befinden sich von den derzeit 275 Stützpunktvereinen in NRW 25 im Kreis Düren. Dies zeigt auf, dass der Kreis Düren neben vielen anderen Aktivitäten im Bereich Sport und Integration hervorragend aufgestellt ist.


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