Freunde geworden

Zum Internationalen Tag der Freundschaft (30.7.) spielt das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ (IdS) drei kurze Video-Sequenzen zum Thema in den sozialen Netzwerken und auf www.integration-durch-sport.de.

Ahmad Frotan und seine Familie haben in Käthe Schäffner (2.v.re.) und den Mitgliedern des SV Aerobic Arnstadt in Thüringen neue Freunde gefunden. Foto: Karin Kaufmann
Ahmad Frotan und seine Familie haben in Käthe Schäffner (2.v.re.) und den Mitgliedern des SV Aerobic Arnstadt in Thüringen neue Freunde gefunden. Foto: Karin Kaufmann

Darin schildern Jannick Gegenheimer und Assan Jallow vom ATSV Kleinsteinbach in Baden-Württemberg sowie Käthe Schäffner und Ahmad Frotan vom SV Aerobic Arnstadt in Thüringen, wie sie sich durch den Sport im Verein kennengelernt haben, wie sie Freunde wurden, und wie diese Freundschaft eine Bereicherung für ihr Leben wurde. Matthias Kollar aus Bayreuth in Bayern leitet seit April 2017 ehrenamtlich ein Schwimmsportangebot und andere Sportangebote für Geflüchtete und Freunde. Was Freundschaft für die einzelnen Teilnehmer bedeutet, erläutern Reza Avazzade, Mansor Hasani, Jamal Sorkheh und Naser Hasani in einem dritten Video.

Die „Freundschafts-Videos“ haben die Protagonisten mit einfachen technischen Möglichkeiten im Stil eines Interviews und in Eigenregie erstellt. Herausgekommen sind nicht-professionelle Bilder, die aber gerade deshalb überzeugen, weil sie authentisch und emotional sind.

Deutlich wird in diesen Videos, dass Sportvereine Menschen, die nach Deutschland kommen und sich fremd in unserer Kultur fühlen, wichtige Begegnungen und Gemeinschaftserlebnisse bieten können. Bei Bewegung, Spiel und Wettkampf finden Menschen unterschiedlichster Herkunft schnell eine gemeinsame Sprache. Die Videos zeigen aber auch, wie wichtig der enge Kontakt zu einzelnen Personen ist, die durch ihre Offenheit und ihr Engagement weit mehr als nur Starthelfer für ein „Ankommen“ in Deutschland sind. Ob deutscher Bruder oder deutsche Oma, aus Freundschaften werden häufig „Ersatz-Familienmitglieder“ in der neuen Heimat.

Die genannten Vereine sind „Integration durch Sport“-Stützpunktvereine oder werden im Rahmen von „Integration durch Sport“ als Einzelmaßnahme gefördert. Sie erhalten zum einen finanzielle Förderung zur Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen und Angeboten, die gezielt Personen ansprechen, die einen Migrationshintergrund haben. Außerdem erhalten sie professionelle Beratung durch ihren jeweiligen Landessportbund zur nachhaltigen interkulturellen Öffnung des Sportvereins, zur Ansprache von besonderen Zielgruppen sowie durch die Qualifizierungsmaßnahme „Fit für die Vielfalt“.

Der Erfolg zeigt sich beispielsweise in den Mitgliederzahlen: So zählt der ATSV Kleinsteinbach 130 Menschen mit Migrationshintergrund bei insgesamt 450 Mitgliedern, davon sind rund 20 Geflüchtete. Der SV Aerobic Arnstadt hat 250 Mitglieder, davon 35 mit Migrationshintergrund.

(Quelle: DOSB)


  • Ahmad Frotan und seine Familie haben in Käthe Schäffner (2.v.re.) und den Mitgliedern des SV Aerobic Arnstadt in Thüringen neue Freunde gefunden. Foto: Karin Kaufmann
    Ahmad Frotan und seine Familie haben in Käthe Schäffner (2.v.re.) und den Mitgliedern des SV Aerobic Arnstadt in Thüringen neue Freunde gefunden. Foto: Karin Kaufmann

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