IdS - Arbeitstagung unter dem Motto „Haltung entwickeln“

Unter dem Motto „Haltung entwickeln“ trafen sich am 19. und 20. März 2019 in Frankfurt 80 Mitarbeiter*innen des IdS-Bundesprogramms zur jährlich stattfindenden Arbeitstagung.

80 Teilnehmende der IdS-Arbeitstagung erarbeiteten ihre persönlichen Ansätze, wie sie selbst, ihre Landessportbünde (LSBs) aber auch der DOSB, sich zum Thema "Haltung entwickeln" positionieren und aufstellen können. Foto: DOSB
80 Teilnehmende der IdS-Arbeitstagung erarbeiteten ihre persönlichen Ansätze, wie sie selbst, ihre Landessportbünde (LSBs) aber auch der DOSB, sich zum Thema "Haltung entwickeln" positionieren und aufstellen können. Foto: DOSB

Mit unterschiedlichen Formaten, Methoden und Ansätzen galt es, eine gemeinsame Haltung zu Rassismus, Diskriminierung und weiteren gesellschaftspolitischen Herausforderungen   herauszuarbeiten. Eröffnet wurde die Arbeitstagung im Jubiläumsjahr durch den DOSB –Vorstand Sportentwicklung Dr. Karin Fehres, die die Bedeutung und Relevanz des Themas „Haltung“ betonte, "vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Vereine in ihrer Arbeit zunehmend auch mit Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen müssen".

Sebastian Seng vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e.V.) hielt das Impulsreferat zum Thema Rassismus aus wissenschaftlicher Sicht. Er gab Anregungen für die Experten/innen, auch sich selbst und die eigene Rolle immer wieder zu hinterfragen.

Im Anschluss an das Referat erarbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen ihre persönlichen Ansätze, wie sie selbst, ihre Landessportbünde (LSBs) aber auch der DOSB, sich zu diesem Thema positionieren und aufstellen können. Diese Ergebnisse waren der Start zu einer später noch zu vertiefenden Diskussion in den LSBs sowie dem DOSB.

Zakia Chlihi, Referatsleiterin im für das Bundesprogramm zuständigen BAMF, ermutigte die Anwesenden, gerade im Jahr des 30-jährigen Jubiläums des Bundesprogramms, ihre gute Arbeit, die in allen Bundesländern und vor Ort stattfinde, sichtbar zu machen und nach außen zu tragen.

Heike Kübler, Leiterin des Bundesprogramms im DOSB, betonte, man blicke mit Stolz auf die vergangenen 30 Jahre und das in dieser Zeit Erreichte zurück. „Die große Erfahrung und vielfältige Expertise ist eine hervorragende Grundlage, die sich in vielen Projekten deutlich zeigt.“

Am Abend tauschten sich die IdS-Teammitglieder bei einer thematischen Stadtführung und einem gemütlichen Beisammensein in einer Frankfurter Apfelweinwirtschaft zu der Situation in den Bundesländern aus.

Am zweiten Tag wurden in fünf verschiedenen Workshops Themen wie Migrationspsychologie, interkulturelle Öffnung in Sportvereinen und der Einsatz von Demokratie Coaches diskutiert. Am Nachmittag schärften die Teilnehmenden ihre Expertise als Vereinsberaterinnen und -berater, indem sie, je nach persönlicher Vorerfahrung, einen Workshop zu dieser Thematik belegen konnten.

Am Ende stand das Fazit: Zwei Tage sind nicht ausreichend, um die Tiefe und Breite des Themas „Haltung“ vollumfänglich zu erfassen. Aber der Grundstein wurde mit der Diskussion gelegt, um vor Ort weiter am Thema zu arbeiten und in der täglichen Arbeit umzusetzen.

(Quelle: DOSB)


  • 80 Teilnehmende der IdS-Arbeitstagung erarbeiteten ihre persönlichen Ansätze, wie sie selbst, ihre Landessportbünde (LSBs) aber auch der DOSB, sich zum Thema "Haltung entwickeln" positionieren und aufstellen können. Foto: DOSB
    80 Teilnehmende der IdS-Arbeitstagung erarbeiteten ihre persönlichen Ansätze, wie sie selbst, ihre Landessportbünde (LSBs) aber auch der DOSB, sich zum Thema "Haltung entwickeln" positionieren und aufstellen können. Foto: DOSB

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