„Kultur im Ring“ – Premiere in Heilbronn

„Mit rund 650 Zuschauern und einer sehr guten Atmosphäre ist uns die Premiere unseres neuen Boxevents „Kultur im Ring“ in der Heilbronner Römerhalle gelungen“ – freute sich Alexander Seel – Boxabteilungsleiter und Initiator der Veranstaltung.

Kultur im Ring
Kultur im Ring

Mit seiner Idee – Sport und Kultur in einer Veranstaltung zu verbinden und den Zuschauern sowie den beteiligten Sportlerinnen und Sportlern aus Deutschland, Ukraine und Russland ein umfangreiches Programm anzubieten, konnte er zahlreiche Unterstützer nicht nur in seiner Boxabteilung gewinnen, die er selbst vor ca. 19 Jahren gegründet, sondern darüber hinaus. „Bei der Vorbereitung konnten wir unsere Kontakte in der Stadt zu Netzwerken wie zum Beispiel „Dachverband der Kulturen Heilbronn“ der Stabstelle Integration sowie der Stadtverwaltung ausbauen und auch neue Partner für unsere künftige Arbeit gewinnen“ – so Seel. Dabei war der Boxevent am Samstagabend nur ein Teil seines Projektes. „Unsere Freunde aus verschiedenen deutschen Vereinen und dem Ausland sind vorzeitig nach Heilbronn gekommen. So hatten wir auch Zeit zum Austausch und gemeinsamen Aktivitäten. Uns war es wichtig, ihnen mit einem Besuch der Bundesgartenschau oder z.B. einer City Bus Tour auch unsere Stadt vorzustellen.“

Dabei zeigte das Projekt „Kultur im Ring“ eine neue Qualität der Arbeit von Alexander Seel als Abteilungsleiter und Boxtrainer. Für die Boxer des SV Heilbronn sind nicht nur die sportlichen Erfolge ganz wichtig, sondern auch der Zusammenhalt im Training, bei den Turnieren und anderen Aktivitäten. „Wir haben Kinder und Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Kulturen in unseren Reihen. Mir ist es wichtig, unseren Kindern zu vermitteln, dass wir nicht nur nebeneinander trainieren, sondern auch füreinander stehen sollen, im Sport und auch im Alltag. Das ist für mich das Wichtigste bei unserer Integrationsarbeit und ich hoffe, wir können es durch unsere Premiere „Kultur im Ring“ im 30. Jubiläumsjahr des Programms „Integration durch Sport“, von dem wir immer unterstützt werden, nochmals verdeutlichen“, – so Seel als Trainer, Manager und Namensgeber des „Team Seel“ an seiner Seite. Die Veranstaltung hat die von ihm verfolget Strategie bestätigt. Man konnte es nicht nur an den Namen der aufgetretenen Boxer sehen, sondern auch an den zahlreichen Vereinsmitgliedern und Freunden, die sich im Hintergrund in einem knapp 50-köpfiges Helfer-Team für die Vorbereitung und Umsetzung eingesetzt haben.

Im Zuge des Boxevents wurde mit Andreas Christ auch ein langjähriger Weggefährte von Alexander Seel vom Württembergischen Boxverband als bester Trainer 2019 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde ihm von der Heilbronner Bürgermeisterin Agnes Kristner überreicht. „Andreas ist seit Jahren bei uns im SV Heilbronn tätig. Er hat vor einigen Jahren Kastriot Sopa zu uns in den Verein gebracht und hat ihn zum Olympiakandidaten geformt, der er auch heute ist. Es ist schön zu sehen, dass seine tolle Arbeit auch vom Verband gewürdigt wird“, freute sich Seel für seinen Mitstreiter.

Im Hauptprogramm bekamen die Zuschauer sportlich hochklassige Boxkämpfe von Sportlern zu sehen, die mit zu den Besten gehören, die Deutschland im Amateurboxen zu bieten hat. Boxer wie Mehmet Sor, Noah Fischer und Christian Fischer bewiesen im Ring, dass ihr gemeinsames Ziel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024, durchaus realistisch ist. Alle Kämpfe und die gesamte Veranstaltung wurde vom bekannten Moderator Sascha Straub begleitet.

Zu einem besonderen Highlight entwickelte sich der einzige Damen-Kampf an diesem Abend, als mit Victoria Sawazki die Vize-Europameisterin der Juniorinnen im Leichtgewicht gegen Yulia Honcharenko antrat, die im Juni bei der EM im Federgewicht Bronze geholt hatte. Die beiden lieferten sich einen ausgeglichenen Fight, den die 15-jährige Aschaffenburgerin am Ende für sich entscheiden konnte.

Richtig laut wurde es in der Römerhalle, als der Lokalmatador Hakan Tosun gegen Mikhail Sovtus in den Ring stieg. Der Lokalmatador wurde von seinem Fanclub zu Höchstleistungen gepusht, kämpfte gegen einen gleichwertigen Gegner über drei Runden mit Vollgas und durfte sich am Ende für seinen Punktsieg feiern lassen.

Die musikalische Auflage von Armando Sarowny und zwei reizenden Tänzerinnen an seiner Seite sorgte für eine laserlicht-durchflutete Atmosphäre und das passende Ambiente vor den Profikämpfen von Slawa Spomer und Sükrü Altay.

Alexander Seel zeigte sich mit dem Verlauf des Abends zufrieden: „Ich glaube, wir haben für die Zuschauer eine schöne und vor allem im Amateurboxbereich sportlich interessante Veranstaltung organisiert. Für die nächste Auflage im kommenden Jahr gibt es natürlich einiges, was wir organisatorisch noch besser machen können, um noch mehr Resonanz zu bekommen.“

Alle Kämpfe von Kultur im Ring gibt es hier bei Fight24.tv zum Anschauen.


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